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Rainer Sprehe
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Die Stadt lebt. Es fehlt ihr nur an Wortgewandtheit.
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Alte Plätze
sonnig schweigen. |
Für
viele ist die Stadt ein lebloses Gebilde: ein Moloch aus Beton, Asphalt
und künstlichen Grünflächen, deren Betreten strengstens untersagt
ist. Das ist eine Sicht der Dinge. Beim genaueren Hinsehen entpuppen
sich Städte jedoch als äußerst dynamische Systeme. Städte
sind im Aufbruch, im ständigen Umbau. Heute wirkt jedoch nicht mehr die
ordnende Hand des Staates, der Masterplan, der die Stadt nach Kriterien
wie Ordnung, Effizienz und Gleichheit zu optimieren versuchte. Heute
regiert das privat finanzierte Oberflächen-Lifting. Die
Stadtentwicklung des beginnenden 21. Jahrhunderts ist geprägt durch ein
Nebeneinander der Großprojekte: von der Luxussanierung innenstädtischer
Altbaugebiete über die Wiederbelebung der Fußgängerzonen bis zu
neuen Shopping Malls nach US-Vorbild am Autobahnring. Solche
Großprojekte mögen allein gewinnorientiert sein. Eines steht jedoch
fest: Sie bringen der Stadt viel von den Gefühlen zurück, die kommunal
geplante Großwohnsiedlungen und Reißbrett-Fußgängerzonen ihr geraubt
haben. Zu diesen Emotionen gehört jedoch nicht nur die neue Lust an der
Stadt, sondern auch der Widerstand gegen deren Umbau. Kein
Großprojekt ist isoliert zu betrachten. Jedes prominente Bauvorhaben
hat enorme Auswirkungen - vor allem auf die Menschen, die in der Nähe
leben, arbeiten, sich bewegen. Das heißt: Städtebauliche Projekte
wollen wohl überlegt kommuniziert sein. Jedes falsche Wort kann einen
Sturm der Entrüstung entfachen. Denn an Aufmerksamkeit der
Nachbarschaft fehlt es den meisten Projektentwicklern nicht - wohl aber
an deren Wohlwollen. Und mitunter auch an der Neugier von potenziellen
Investoren, Käufern, Mietern und Kunden. Nicht nur die Großprojekte, sondern auch Städte stehen im Wettbewerb zueinander. Sie konkurrieren um ansiedlungswillige Investoren, um Touristen, um eine möglichst gut gebildete und zahlungskräftige Bevölkerung. Die Disziplinen des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung tragen dieser Konkurrenz Rechnung. In Kooperation mit der lokalen Wirtschaft arbeiten sie an Leitbildern für ihre Stadt und an deren Vermittlung. Kein leichtes Gewerbe: Bilder sagen zwar oft mehr als tausend Worte, aber kaum jemand vermag, aus dem Blick auf einen Plan die Vorstellung einer realen Stadt zu entwickeln. Dreidimensionale Computersimulationen hingegen sind in der Regel zu kostspielig und aufwändig. Um Leitbilder, Konzepte
und Pläne einer Stadt oder Region zu vermitteln, bedarf es deshalb vor
allem der Sprache. Mit charismatischen
Worten vermögen Kommunen, Phantasie zu beflügeln, Begeisterung zu
wecken, den Mut zum Mitmachen anzustacheln. Gleich
was Ihr Metier ist, ob Projektentwicklung, Stadtmarketing oder
Wirtschaftsförderung, wir stehen Ihnen mit professionellen Texten zur
Seite. Wir schreiben Ihre Image- und Informationsbroschüren, wir übernehmen
Ihre Pressearbeit - stets mit dem Wissen um die Komplexität des Systems
Stadt und um die Brisanz Ihrer Themen. Sprechen Sie mit uns. Wir
erstellen Ihnen umgehend ein individuelles Angebot.
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